Der Petticoat – ein Muss für Retro-Fans

Der Begriff Petticoat ist abgeleitet aus dem französischen Wort petit, klein, sowie aus dem englischen Wort coat., der Umhang, der Mantel. Der Petticoat:Bei diesem Kleidungsstück handelt es sich um einen bauschigen, weiten Unterrock, der aus steifem Perlon, Dederon oder Nylon-Stoff hergestellt wurde. Er wurde meist in mit Rüschen und Spitzen genähten Stufen gearbeitet. Der Tüll Stoff wurde oft mehrfach übereinander gelegt, so dass der Rock schön weit wurde und die Taille seiner Trägerin, die oft mit einem breiten Gürtel geschmückt wurde, gut betonte. Diese Art Unterrock hat oben meist einen Sattel aus einer Stofflage. Etwa 10 cm darunter, etwa in Hüfthöhe, beginnt dann der breite Petticoat-Teil mit mindestens drei Stufen.

Petticoats in den 50er Jahren


Sie wurden in den 50er Jahren meist unter Knie langen, weiten und sehr Taille betonten Kleidern bzw. Röcken getragen. Schon im 16. Jahrhundert wurden Petticoat Kleider der adligen Gesellschaft, oft sogar mit einem kleinen Drahtgestell und natürlich aus nicht chemisch hergestellten, natürlichen Stoffen zur Formung der langen, weiten Röcke getragen. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts kam die Krinoline auf. Und 1947 schließlich kreierte Christian Dior in Frankreich die Ligne Corolle, die Blütenkelchlinie. Diese beeinflusste die Petticoat-Mode der 50er und 60er Jahre stark. Runde Hüften und sehr schlanke Taillen bestimmten damals die Damenmode. Dazu passte der aufkommende Rock’n’Roll-Tanz.

Petticoat Kleid von Rockabilly Clothing
Petticoat Kleid von Rockabilly Clothing

Kurze Petticoats werden beim Karneval heute unter den Garde Röckchen getragen. Etwas längere gehören heute zur Western-und Rockabilly-Szene. Auch die Bräute tragen wieder gern Petticoats unter ihren weiten Brautkleidern.
Heute sind auch wieder Abendkleider steifen Unterröcken ganz in Vogue. Davon gibt es unendlich viele Variationen. Diese Abendkleider sind meist Knie lang und bringen die besonders schönen Beine ihrer Trägerin zur Geltung. Sie werden heute aus verschiedensten Stoffen genäht. Immer sind diese jedoch luftig und zart und auch heute wieder mit Spitzen, Rüschen, sogar mit Smogarbeiten und Volants besetzt. Es werden dabei besonders farbenfreudige Stoffe bevorzugt.

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